Aktivitäten

Lesen gegen Überwachung

Ein bundesweiter Zusammenschluss überwachungskritischer Gruppen rief am 10. Februar 2015 die Veranstaltungsreihe „Lesen gegen Überwachung“ ins Leben, um der vollumfänglichen Überwachung und Kontrolle durch staatliche Institutionen etwas entgegen zu setzen und die Debatte darüber, wie diesem Angriff der Exekutive auf ihre BürgerInnen zu begegnen sei, in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Literaturempfehlungen und Materialien zur Organisation einer eigenen Lesung stellen wir hier bereit.

EPetition zum BND-Etat

Für 2015 hat der Bundestag eine Erhöhung des Etats des deutschen Auslandsgeheimdienstes BND beschlossen. Über die nächsten fünf Jahre sollen 300 Millionen Euro insbesondere für die massenhafte Ausspähung sozialer Netzwerke zusätzlich bereitgestellt werden. Wir gehen gegen diese gefährliche Entwicklung vor: mit Petitionen und Demonstrationen.

Stammtisch gegen Überwachung

Der regelmäßige Stammtisch sollte allen Interessierten einen Anlaufpunkt bieten, um sich über die Konsequenzen der Massenüberwachung zu informieren, Gleichgesinnte kennenzulernen sowie Protestaktionen und -projekte zu besprechen. Leider schlug die Idee nicht so ein wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir setzen den Stammtisch daher bis auf Weiteres ab Februar 2015 aus. Solltest du uns kennenlernen und bei der Arbeit unterstützen wollen, besuch uns bei einem #wastun-Treffen in der c-base Berlin. Wir freuen uns auf dich!

Forum gegen Überwachung

„Was ist zu tun gegen die völlige digitale Überwachung? Wir haben es satt, nur darüber zu reden.“

Als Anne Roth, Benjamin Bergemann, Julia Kloiber, Lorenz Matzat und Moritz Tremmel im April 2014 zum Außer-Reichweite-Barcamp einluden, sollte die Bildung einer bürgerlichen Bewegung gegen Überwachung angeregt werden, offen für alle, die gegen den Abbau ihrer Bürgerrechte eintreten wollen. Beim darauffolgenden Treffen im Juni formierte sich unter der permanenten Zusammenarbeit von engagierten Menschen aus ganz Deutschland die Initiative #wastun.

Das 3. „Forum gegen Überwachung“ fand am 31. August 2014 in Berlin statt. Es bot ÜberwachungsgegnerInnen aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten und Interessierten zu vernetzen und darüber zu diskutieren, wie die Kräfte der Anti-Überwachungs-Bewegung gebündelt werden können.

Du bist die Datenflut

Zum bundesweiten StopWatchingUs-Aktionstag am 26. Juli 2014 startete die Protestaktion „Du bist die Datenflut“. Die Idee ist einfach: Per Post schicken alle, die gegen die Massenüberwachung protestieren wollen, USB-Sticks, CDs oder andere Datenträger an das Kanzleramt. Damit nicht nur die Poststelle des Kanzleramts davon erfährt, werden die Briefe fotografiert und unter dem, Hashtag #datenflut getwittert oder auf datenflut.net hochgeladen.

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Jeder Brief macht einen kleinen Teil der Daten sichtbar, die über uns alle gesammelt werden. Mit der Menge der gesammelten Fotografien wird erfahrbar, in welchem Umfang wir tagtäglich überwacht werden. Damit zeigen alle, die mitmachen, dass sie die umfassende Überwachung unseres Lebens nicht länger hinnehmen. Die Kanzlerin und die Regierung dürfen die Massenüberwachung nicht länger vorantreiben. Die Datenflut erinnert sie an ihre Pflicht, die Grundrechte auf Privatsphäre und Fernmeldegeheimnis zu schützen. Die Forderung der Protestaktion: Stoppen Sie die Massenüberwachung!

Die Aktion endete am 30. August 2014, dem Tag der „Freiheit statt Angst“-Demonstration in Berlin.