#wastun-Filmabend ‚Behind the screens‘ Juni Spezial: “Democracy – Im Rausch der Daten” am 7.6. in Berlin

Filmvorführung “Democracy – Im Rausch der Daten” + Diskussion am 7.6. im Rahmen der bundesweiten Aktionstage Netzpolitik & Demokratie 2018

Unsere Daten sind die Währung unserer Zeit, mit der fast alle Dienstleistungen des Internets bezahlt werden. Kein Wunder also, dass sich die Verhandlungsführer der EU einer intensiven Lobbykampagne von Industrievertretern gegenübersahen, als sie die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) im Jahr 2015 verhandelten. Dieses Gesetz hat weitreichende Auswirkungen darauf, wer Zugriff auf unsere persönlichen Daten bekommt und was internationale Konzerne damit tun dürfen. In dieser, in Kooperation mit Selbstbestimmt.Digital e.V. angebotenen, Veranstaltung gehen wir bei der Landeszentrale für politische Bildung am 7. Juni ab 19 Uhr der Frage nach, was diese Verordnung praktisch für unseren Alltag bedeutet.

Zur thematischen Einstimmung bietet der Dokumentarfilm „DEMOCRACY – Im Rausch der Daten“ einen spannenden Einblick in den politischen Gestaltungsprozess auf EU-Ebene. Indem der Film die Politiker Jan Philipp Albrecht und Viviane Reding bei den Verhandlungen begleitet, zeigt er die Kräfte einer politischen Auseinandersetzung hautnah und in anschaulicher Weise. Keine trockene Demokratietheorie, sondern Politik im Format eines Thrillers.

Die EU-DSGVO trat nun am 25. Mai 2018 verbindlich in Kraft und ist daher aktuell eines der zentralsten Themen der europäischen Netzpolitik. Über die praktischen Auswirkungen dieser Verordnung kommen wir in der anschließenden Filmdiskussion zusammen mit dem DEMOCRACY-Regisseur David Bernet sowie Expertinnen und Experten von Selbstbestimmt.Digital e.V.,  Digitale Gesellschaft e.V. und #wastun gegen Überwachung ins Gespräch.

Zeit: Donnerstag, 7.6. von 19 – 21:30 Uhr
Ort: Besuchszentrum der Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin (Link zu OpenStreetMap)

Weitere Informationen zur kostenlosen Veranstaltung sowie die Anmeldung finden sich auf: https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/democracy-wir-alle-im-rausch-der-daten-der-neue-eu-datenschutz-in-film-und-diskussion-699969.php

Die Veranstaltung sowie das weitere Programm der bundesweiten Aktionstage “Netzpolitik & Demokratie” vom 7. bis 9. Juni (mit vielen Live-Stream-Angeboten, besonders am 7.6.) können hier gefunden werden: https://www.netzpolitische-bildung.de/programm

Termin in unserem #wastun-Kalender zum Abspeichern und Teilen: https://wastun.jetzt/Veranstaltung/filmvorfuehrung-democracy-im-rausch-der-daten

Democracy-Trailer: https://youtu.be/ZleIWnDF-VI

Democracy-Film in der ARD Mediathek (verfügbar bis 23.05.2019): https://www.ardmediathek.de/tv/Filme-im-Ersten/Dokumentarfilm-im-Ersten-Im-Rausch-der-/Das-Erste/Video?bcastId=1933898&documentId=52620920

#wastun-Filmabend ‚Behind the screens‘ – Fuck Off Google mit anschl. Diskussionsrunde

Fuck Off Google

Fortsetzung der regelmäßigen Filmabende – jeden 2. Donnerstag im Monat – im  f2a_space:

#wastun-Filmabend ‚Behind the screens‘: Fuck Off G**gle!

Am 8. Februar wollen wir gemeinsam das Video-Material zur aktuellen FuckOffGoogle-Kampagne sichten und diskutieren. Die Links zu den Videos sind zu finden unter:

https://wiki.fuckoffgoogle.de/index.php?title=Videos

Einlass ab 19:00 Uhr, Start gegen 19:30 Uhr, Eintritt ist frei.

Es gibt maximal ca. 25 Sitzplätze im f2a_space. Knabberkram und Poppcorn oder anderer Süßkram darf übrigens gerne mitgebracht werden! Getränke (Bier, Mate, usw.) gibt es gegen Spende vor Ort.

Termin im Kalender: https://wastun.jetzt/Veranstaltung/wastun-filmabend-behind-the-screens-18-02/

Aktionstag gegen den „Verunsicherungsbahnhof“ Südkreuz

Seit dem 1. August läuft im Berliner Bahnhof Südkreuz ein Pilotprojekt zur automatisierten Gesichtserkennung. Versprochen wird mehr Sicherheit, aber ob diese wirklich durch den Einsatz moderner Technologien erzeugt werden kann, oder dies wieder nur eine Symptom Behandlung gesellschaftlicher Probleme ist, bleibt bisher undiskutiert. Dies soll sich ändern und die breite Facette der Kritik an Überwachung und ihrer schädlichen Auswirkung auf eine freiheitliche Gesellschaft Einzug in den Diskurs finden. Dazu lädt das Aktionsbündnis ENDSTATION gemeinsam mit anderen Gruppen zum Aktionstag am Montag, 27. November 2017 von 16 – 20 Uhr in die Westhalle vom S-Bahnhof Südkreuz ein.

Das ist alles geplant: Kostenloses Slushy-Eis gegen Überwachung // spannende Redebeiträge diverser Gruppen // eine Lesung gegen Überwachung // viele Infostände mit Material zum mitnehmen // Schminken gegen Überwachung // eine Kunst-Performance (ca. 19:00) // ein großes Gemeinschaftsfoto // Kamera-Dosenwerfen // ein Monitor mit Gesichtserkennung zum Testen // einen Bastelworkshop für Masken zum Schutz vor Kameras // Live Musik von Brass Riot

Unterstützende Organisationen / Gruppen

Den Termin findet ihr auch in unserem Kalender unter https://wastun.jetzt/Veranstaltung/aktionstag-gegen-den-verunsicherungsbahnhof-suedkreuz/

Freiheit feiern – Rettet die Grundrechte!

Das Programm zur Demo „Rettet die Grundrechte“ und dem Freiheitsfest auf dem Gendarmenmarkt sieht nun folgendermaßen aus:

ab 10 Uhr Transparente und Schilder malen
ab 12 Uhr Freiheitsfest mit vielen Attraktionen + Infoständen (#wastun findet ihr bei Stand 8!)
ab 13 Uhr Kundgebung und Demo „Rettet die Grundrechte“
ab ~14:30 Uhr #wastun “Lesen gegen Überwachung” auf der Hauptbühne am Gendarmenmarkt
16 – 22 Uhr weiter volles Programm auf dem Gendarmenmarkt
17 – 19 Uhr Festtafel der Freiheit– Festmenü + Gäste: https://www.fiff.de/festtafelderfreiheit
An unserem Stand könnt ihr euch die neuesten #wastun-Sticker, Leseempfehlungen oder digitale Selbstverteidigungstipps abholen. Es gibt außerdem frische Infos & Flyer zum Südkreuz-Projekt aus dem #Endstation-Aktionsbündnis. Des weiteren stellen wir euch gerne vor Ort eine Auswahl an Seiten und Services zur Vorbereitung auf die BTW vor, die speziell über die digitalen Themen der Parteiprogramme informieren. Dazu wird es auch ein “Lesen gegen Überwachung – Wahl Spezial” am 21.9. im f2a_space geben. Die Lesung beim Freiheitsfest wird aus akustischen Gründen in der Zeit des Demoumzugs auf der Hauptbühne auf dem Gendarmenmarkt stattfinden. Bei uns wird im Hintergrund übrigens die #Songs4Freedom-Playlist laufen. Lasst uns Samstag gemeinsam unsere Freiheit feiern und die Grundrechte retten!

Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt
#Songs4Freedom

Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte!

Wir können es nicht länger mit ansehen. Was die Bundesregierung allein in diesem Jahr an Überwachungsmaßnahmen beschlossen hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Die Bundesregierung betritt ein neues Level der Dreistigkeit. Derweil versucht sie sich als modern zu generieren, indem sie überall 4.0 dran schreibt. Aber das können wir auch. Wir fordern „Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte!“.

Deshalb trommeln wir derzeit ein großes Bündnis zusammen, um am Samstag, 9. September ein deutliches Zeichen gegen Überwachung in Berlin (und Karlsruhe) zu setzen.

Forderungen:

Staatliche Überwachung abbauen!
Keine Vorratsdatenspeicherungen!
Privatheit schützen: On- und Offline-Verfolgung eindämmen!
Pressefreiheit – Keine Zensur!
Grundrechte und Rechtsstaat sichern!

Unterstützt uns bei der Vorbereitung

[Update 18.8.]
Zur Online-Mobilisierung haben wir mal 23 Tage vor dem Termin eine aktuelle Playlist mit 23 passenden Liedern und Videos bei Youtube mit dem Namen #Songs4Freedom angelegt: https://www.youtube.com/playlist?list=PLkoAyt0DtbI2h42noUxlJ9zclT0BSLUD1

Teilt die Playlist oder euren Favoriten-Clip daraus zusammen mit dem Hashtag #RettetDieGrundrechte oder schreibt Kommentare zu den Videos mit Hinweis auf die Demo. Gerne könnt ihr uns auch hier oder auf Twitter weitere Vorschläge machen oder allgemein Feedback geben zur Liste.

Lasst uns kämpfen für die Freiheit in der Welt
                                   #Songs4Freedom

Auf die Straße!

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hilft den USA dabei, unsere eigene Wirtschaft und Politiker in Europa auszuspionieren. Durch seine Datenlieferungen ermöglicht der BND Drohnenmorde – Exekutionen ohne jeden rechtsstaatlichen Prozess. Die Verantwortlichen ducken sich weg – schlimmer noch, sie führen den NSA-Untersuchungsausschuss an der Nase herum und teilen Informationen eher mit den USA als mit dem eigenen Parlament.

Was soll man machen? Ab auf die Straße! Verschiedene Organisationen planen Demos im Zusammenhang mit dem Thema. Seid dabei – nicht nur einmal, sondern immer wieder!